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Einstieg in MB² - V2.11
#1
Information 
Wie ich mit MB² anfing und auch heute noch arbeite
Ich möchte Euch mit diesem Thread eine kleine Hilfe geben, wie man mit Mandelbulber 2 (in Folge MB² abgekürzt) starten kann. Dieses Posting stellt keine schlussendliche Weisheit dar. Im Gegenteil, ich benutze MB² erst seit ein paar Wochen, bin blutiger Anfänger und war anfangs total hilflos, da es kein vernünftiges Tutorial zu MB² zu geben scheint.In diesem Sinne, korrigiert mich, kritisiert mich, ergänzt diesen Thread mit Euren Erfahrungen und Fragen.

Der erste Start:Als ich MB² zum ersten mal startete, war ich von der Fülle der möglichen Einstellungen überwältigt.Inzwischen habe ich einen gewissen Überblick, taste aber noch nicht alles an.
 Verwirrend war für mich ganz besonders die Übersetzungen der Fachbegriffe ins Deutsche. Diese waren für mich aufeinmal sinnfremd und unverständlich.Ich kann nur empfehlen, besonders, wenn man auch mal englischsprachige Tutorials finden sollte, die GUI wieder auf Englisch einzustellen.Unter Datei – Einstellungen könnt ihr die Sprache ändern. Dies wird beim nächsten Neustart der Software aktiviert. Wenn man schon in den Einstellungen ist, bietet es sich an, die Schriftgröße so anzupassen, dass alles gerade noch so lesbar ist (also klein machen).
Im Verlauf des Tutorials werde ich häufiger den Begriff ‚Einstellungen‘ benutzen, aber damit sind die Einstellungen des Fraktales, der Berechnungen gemeint.

Der zweite Start:
Die GUI ein wenig aufräumen. Da die Software nach dem Neustart inzwischen auf Englisch läuft, geht ihr in das Menu View – Saved windows layouts – Add current window settings und gebt einen Namen für das ursprüngliche Layout von MB² ein. Man kann also stets zum Usprung von MB² zurück, wenn man mal die GUI total verkorkst hat Wink 
Der nächste Schritt für mich war: Menu View – Detach image from main view . Dadurch wird das mittige Fenster, wo gerendert wird separat angezeigt. Dies ergibt zwar bei Weitem nicht die relativ elegante Fenster-Aufteilung wie bei MB3D, aber es hilft.
Gerade mit zwei Monitoren fängt es dann an Spaß zu machen. Mit nur einem Monitor ist MB² meines Erachtens mühselig ich finde es schön, wenn das Bild größtmöglich dargestellt wird. Vielleicht brauche ich auch nur eine bessere Brille  Cool

Weiter gehts ... sobald man im Bereich Navigation auf RENDER klickt, wird man von einem wenig dezent gefärbten Mandelbulb überrascht.Mein entsprechender Gedanke dazu war, das muss besser werden Wink

[Bild: C3PFuJ9l.jpg]

Mit dem voreingestellten Mandelbulb kann ich persönlich relativ wenig anfangen.
Die Bilder, die ich bislang gespeichert habe, basieren allesamt auf einer Mandelbox (MB3D: AmazingBox). Also suchen wir mal in dem Dropdown-Menu, in dem jetzt noch ‚Mandelbulb‘ steht die Mandelbox aus und drücken auf RENDER .
Eventuell habt ihr jetzt genau den gleichen Gedanken, wie ich damals: So ein beschissenes Stück Software! Big Grin

[Bild: g1gbesLl.jpg]

Gleich wird es aber besser. Versprochen!
Aktiviert mal unterhalb der RENDER-Schaltfläche den Haken bei Auto-refresh und klickt danach etwas weiter unterhalb auf die Schaltfläche Reset View .Da haben wir es doch, oder? Smile

[Bild: m8HDpOml.jpg]

Kleiner Zwischentipp …
Wenn man MB3D kennt und von der Geschwindigkeit des Navigators begeistert ist, dann sollte man nun zum Render-Fenster gehen und in der unteren Leiste die Zoom-Größe auf ‚Fit to Window‘ einstellen.
Unterhalb der Einstellungen zum Fraktal geht ihr auf den Reiter Image adjustments und klickt oben auf die Schaltfläche (geteilt durch 2). Auch auf einer älteren Maschine dürfte nun die ‚Vorschau‘ sehr flott berechnet werden. Während ich an einem Bild arbeite wechsel ich ständig zwischen /2 und x2 hin und her.
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#2
Was kommt als nächstes?
Wir haben die Wahl Zwischen Form und Kontur, Licht und Atmosphäre, Farbe und Kontrast. Auch sollte man sich recht früh über das Bildformat entscheiden, bei dem in diesem Thread vorliegenden Bild, habe ich mich erst spät für das Format 16:9 entschieden.

Zuerst zur Form: Oder, was soll gerendert werden?
Dies bestimmt man im Menu ‚Objects‘.
Tatsächlich gibt es von dieser ‚Standard‘-Mandelbox schon ein paar Bilder. Im Grunde variiert man als erstes gerne die Scale. Üblicherweise landet man bei Werten zwischen -2 und +2. Ich tendiere meist zu Werten zwischen -1,3 und -1,5.
Ich finde da für mich interessante Strukturen, die einigermaßen kompakt, zusammenhängend sind. Löcher in die man später reinreisen kann findet man immer noch genügend Wink
Aber auch für Scale und alle anderen Werte kann man sagen, es gibt keine Regel. Es gibt kein falsch oder richtig. Bei extremen Veränderungen eines Wertes, kann es sein, dass man nichts mehr sieht, bis man einen anderen Wert ins Extreme zieht.

Ich selber arbeite lieber mit kleinen Veränderungen, variiere die vorgegebenen Werte so um +/- 50% und schau mir an, was so passiert.Achtet darauf, dass die Box nicht zu sehr verzerrt ist, einigermaßen kompakt bleibt und interessante Variationen aufweist:

[Bild: SaierUCl.jpg]

[Bild: C5eE1z0l.png]

Ohne die Rotationen, wäre die Box äußerst symetrisch und langeweilig. Aber so habe ich einen Rohentwurf für eine Vielzahl von Expeditionen.Also spätestens jetzt: Speichern!

Wie ihr an den Bildern sehen könnt, habe ich bereits meine Farbpalette angepasst. Ich nutze am Anfang entweder einen Gradienten, der stur zwischen schwarz und weiß abwechselt oder einen, der aus weiß, rot, weiß, gelb, weiß, blau, weiß, grün oder so besteht.
Die Farbpalette wird unten in den Einstellungen im ‚Material Editor‘ angepasst.Mit Color Speed könnt ihr einstellen, wie schnell die Farben aufeinander folgen sollen. Im obigen Bild ist der Wert dafür 4. Bei einem Wert von 16 würde ich zwar alle Farben auf dem Fraktal vertreten haben, aber das Gesamtbild wäre zu unruhig, um sich auf die Form konzentrieren zu können.

Und es gibt viele Formen, auf die man sich stürzen könnte.

Navigation:
Unterhalb des gerenderten Bildes kann man in einem Drop-Down Menu „Move the Camera“ auswählen, dann kann man einfach in das Bild klicken, auf eine Struktur, die einem gefällt. Und die Kamera nähert sich dann dieser Struktur.
Das ist aber ziemlich ungenau. Und häufig landet man dann an einem Ort, an dem man gar nicht hinwollte (bzw. MB² ändert mit dem Zoomfaktor auch die Farben, und nach Voreinstellungen verändern sich mit den Kamerabewegungen Licht und Schatten … das kann den Eindruck erwecken, dass man woanders sei, als geplant).

Man kann/sollte mit der Tastatur navigieren.
W,A,S,D: nach oben, unten, links, rechts
Shift + rechts, links: Schwenk nach rechts, links
Strg + rechts, links: Rotation gegen, im Uhrzeigersinn
Pfeiltasten oben, unten: nach vorne, hinten
Strg + oben, unten: Schwenk nach oben, unten 

Ich habe noch keine Möglichkeit gesehen, dass man im Programm die Tastaturbelegung ändern könnte.

Also rein in das Fraktal navigieren und nach tollen Dingen Ausschau halten! Oder … Nicht Navigieren. Sondern vorher suchen?
Eine Mandelmenge ist quasi eine Landkarte von Julia-Mengen. Das heißt, jede Koordinate im Raum kann als Grundlage einer umgestellten Mandel-Formel dienen.Beispiel gefällig?

Geht in den Einstellungen auf ‚Objects‘ und dann im senkrechten Tab-Reiter auf Global Parameters. Ganz oben könnt Ihr die Julia-Mengen aktivieren und ein kleines Vorschaufenster öffnet sich darunter.Gleichzeitig wird unter der Schaltfläche RENDER das Auto-refresh deaktiviert. Und das ist gut.
Oberhalb vom Julia-Vorschau-Bild kann man dessen Preview-distance einstellen. Direkt darüber betätigt ihr mal die Schaltfläche ‚Get Julia-constant from mouse-pointer‘. Und klickt danach mal auf die Mandelbox im Renderfenster.

Das Vorschaubild aktualisiert sich und zeigt Euch, welche Details Euch erwarten, wenn Ihr dieses Julia-Set nutzt.
Klickt ein paar mal an unterschiedlichen Stellen auf die Mandelbox.
Ändert die preview-distance vom Julia und sucht Euch in der Mandelbox einen Bereich, dessen Julia-Set Euch sympathisch ist.Danach die Schaltfläche RENDER betätigen. Okay … ich musste nochmal Reset view betätigen damit ich die Julia-Box sehen kann.

[Bild: oR2Fpbhl.png]
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#3
Nun ist es Zeit, ins Fraktal zu navigieren. Und egal, wo man sich hinbewegt, man findet stets Strukturen, die denen des Julia-Vorschau Bildes entsprechen. Hier bin ich gelandet … mit Glück.
Tatsächlich habe ich mit der Kamera wahnsinnige Schwierigkeiten. Die Rotationen scheinen irgendwie an einer globalen Achse orientiert zu sein und nicht am Sichtfeld. Liegt das an Linux, übersehe ich etwas?

[Bild: RViSoBzl.jpg]

Wenn ich mit der Kamera an Ort und Stelle bin, beginne ich mit den volumetrischen Einstellung … die findet Ihr unter EffectsVolumetric
Wenn man den Basic fog einschaltet, kann man wie beim Julia-Set per Mausklick die Nebeldistanz im Bild selbst einstellen.
Für den ersten Effekt, den ich verwende, setze ich die Nebelfarbe auf … schwarz und manipuliere den Wert für die Nebeldistanz per Hand.
Spätestens jetzt sollte auffallen, dass man den Auto-refresh wieder einschalten sollte.

[Bild: 5gMR4Whl.jpg]

Wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin, wende ich mich dem Licht zu:
Neben den Stellrädern für den Lichtwinkel, stelle ich darunter auch die Kantenunschärfe der Schatten ein.
Selten kümmere ich mich jetzt um die Lichtfarbe oder Intensität, das ist dann Feintuning ganz am Schluß.

Dramatischen Effekt auf ein Bild kann das Deaktivieren von Penetrating lights, die zweite Option von oben haben. Penetrating lights (Gleißende Lichter) erhellen auch im Inneren von Fraktalen die Oberflächen. Respektive nicht  Wink  

Nun kommen Optimierungen, die sich direkt auf die Renderzeit niederschlagen werden. Diese sollten aber vorgenommen werden, weil es erst danach Sinn macht, dem Fraktal die richtigen Farben zu verpassen.

In den Einstellungen Render engine passt ihr den Detail level so an, dass die Oberfläche vom Fraktal für Euch gut aussieht … je nach Stimmung schwanke ich zwischen niedrigen und hohen Werten (1-32).

Der Detail level hat einen direkten Einfluss auf die Frequenz Eurer Farbpalette, wenn ihr später die Auflösung Eures Bildes ändert. Um das zu vermeiden, aktiviert unterhalb vom Detail level die Schaltbox ‚Connect fractal detail with image resolution‘. Damit werden die Umrechnungen von MB² für Euch übernommen. 

Etwas weiter oberhalb ist die Einstellung für den Raymarching multiplier. Je höher der Wert, desto schneller wird das Bild berechnet. Und entsprechend ungenau sind die Bilder. Wenn ihr in Eurem Bild ausgefranste Bereiche entdeckt, solltet ihr diesen Wert verkleinern. Einen Richtwert kann man sich mit den Schaltflächen Low/Medium/High-Quality von MB² berechnen lassen. 

Zurück zu den Effects – Volumetric. Ich nutze oft den ‚Fog based on distance‘.
Ich aktiviere diesen, lasse ihn berechnen und bin erstmal geschockt - alles grell, blass und mit Nebel überlagert.
Zuerst dunkel ich die Farben ab und beobachte die Veränderungen
1. Farbe – schwarz – keine offensichtliche Änderung
2. Farbe – schwarz – keine offensichtliche Änderung
3. Farbe – schwarz – Bild schwarz
Aha … also sind wohl die automatischen Werte irgendwie doof.Ich schalte die mittlere Farbe auf Rot und manipuliere die Werte so, dass der rote Nebel einen angenehmen Anteil des Bildes ausmacht.

[Bild: arGrjbGl.jpg]

Danach stelle ich die Farben des Nebels so um, dass das Bild eine angenehme Atmosphäre hat. Der Wert für Density landet bei mir meist bei 0,25 oder wie bei diesem Bild noch niedriger. 

Jetzt schaue ich nochmal nach, ob ich beim Licht doch noch etwas mit Penetrating lights oder Volumetric light etwas bewirken kann und gehe meist unverrichteter Dinge weiter zum Effektbereich Raytracing

Bei Ambient occlusion belasse ich die Rechenart bei Screen space und reduziere häufig die Intensität, 0,5 … 0,25. Manchmal schalte ich es auch aus. 
Tiefenschärfe, Depth of field benutze ich fast immer.
Bevor man sie aktiviert, macht es Sinn, Auto-refresh auszuschalten, da man es hierfür erstmal nicht braucht.
Über Set focus distance kann man wieder im Bild unterschiedliche Punkte anklicken und entsprechend der Vorgaben anpassen.
Den Radius, also die Stärke des Filters behalte ich meistens bei 2 oder niedriger, ich lasse mindestens 2, eher 4x den Filter durchlaufen, damit das Ergebnis nicht zu sehr nach Pudding aussieht.
Blur opacity steht bei mir auch selten höher als 2.

Und nun geht es endlich zu den Farben  Smile
Mittels der Palette kann man sich schöne Gradienten basteln, mit Color Speed die Schnelligkeit der Farbwechsel, mit Palette Offset den Gradienten verschieben und mit Palette size Farben hinzufügen oder reduzieren. Ich habe die Palette zuerst auf eine Farbe reduziert, habe auf der darunter liegenden Schaltfläche eine zufällige Farbe berechnen lassen, dann 2, 4, 6, ... und bin dann wieder 4 auf 4 Farben zurückgegangen.

Specular Brightness ist bei mir entweder 0 oder 2, wenn 2, dann stelle ich die darunter liegende width auf etwa 0,5 (sieht dann aus wie Plastik) oder auch auf 2 für einen metallischen Effekt. 

So … und das war es praktisch, oder? 

In den Image Settings habe ich die finale Rendergröße eingegeben und nach 1m 14s war das Bild fertig.Immer noch in den Image settings habe ich dann am Schluß zuerst den Gamma Wert auf 0,95 reduziert, den Kontrast auf 1,06 und die Helligkeit auf 1,32 erhöht. Für mehr Drama Wink

[Bild: VcvHec7l.jpg]
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#4
Die Settings vom fertigen Bild:
Code:
# Mandelbulber settings file
# version 2.11
# only modified parameters
[main_parameters]
ambient_occlusion 0,5;
ambient_occlusion_enabled true;
basic_fog_color 0000 0000 0000;
basic_fog_enabled true;
basic_fog_visibility 0,85;
brightness 1,32;
camera -5,285798938564367 1,174745124782218 1,191309343980795;
camera_distance_to_target 0,8813649415969851;
camera_rotation -22,3204484580485 -30,51393359995443 89,9999999999999;
camera_top 0,9250742342487454 -0,3797863361537608 1,583093567220175e-15;
contrast 1,06;
DE_factor 0,7;
detail_level 0,5555555555555556;
DOF_blur_opacity 2;
DOF_enabled true;
DOF_focus 0,486085832118988;
DOF_number_of_passes 4;
DOF_radius 2;
flight_last_to_render 0;
fog_color_1 2b00 2800 2400;
fog_color_2 6a00 6c00 5d00;
fog_color_3 2500 2f00 2800;
formula_1 8;
gamma 0,95;
hdr true;
image_height 1080;
image_width 1920;
julia_c 0,7062563205770742 -0,8968426813199297 -0,2949374729639052;
julia_mode true;
keyframe_last_to_render 0;
main_light_alpha 79,7;
main_light_beta -72,47;
main_light_volumetric_intensity 6,0256e-07;
mat1_coloring_palette_offset 1;
mat1_coloring_palette_size 4;
mat1_coloring_saturation 2,49;
mat1_coloring_speed 2;
mat1_fractal_coloring_algorithm 2;
mat1_fractal_coloring_sphere_radius 2;
mat1_is_defined true;
mat1_shading 0,83;
mat1_specular 2;
mat1_specular_width 0,5;
mat1_surface_color_palette 4b4336 778443 fff59c f5bd22;
penetrating_lights false;
raytraced_reflections true;
target -4,997426821030135 1,87715484944031 0,7437981588570896;
view_distance_max 78,17528409116936;
volumetric_fog_colour_1_distance 0,006389274233608908;
volumetric_fog_colour_2_distance 0,01277854846721782;
volumetric_fog_density 0,125;
volumetric_fog_distance_factor 0,01277854846721782;
volumetric_fog_enabled true;
[fractal_1]
mandelbox_folding_fixed_radius 2,3;
mandelbox_folding_limit 0,75;
mandelbox_folding_min_radius 0,65;
mandelbox_folding_value 1,5;
mandelbox_main_rotation_enabled true;
mandelbox_rotation_main 13 1,9 13;
mandelbox_scale -1,4;
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#5
Nachtrag: Beim finalen Render macht es Sinn, in den Image Settings auch noch AntiAliasing zu aktivieren  Wink
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#6
Hallo Volker ;D
Grosses Danke schön von mir, hab den Thread gleich angepinnt ;D Denke das wird einige den Einstieg sehr vereinfachen ;D
Tschöö

Gerriet | PinguinsReisen.de
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#7
Hey Volker,
.. sauber ausgeführt! Exclamation Cool Shy
 
(15.07.2017, 16:09)Volker Harun schrieb: Tatsächlich habe ich mit der Kamera wahnsinnige Schwierigkeiten. Die Rotationen scheinen irgendwie an einer globalen Achse orientiert zu sein und nicht am Sichtfeld. Liegt das an Linux, übersehe ich etwas?
Je nachdem .. Shy

Grundsätzlich sind für Kamerabewegungen ja sowohl die Kamera selbst, als auch das Ziel (target) von Bedeutung. Relativ weit oben im Navigations-Panel gibt's das Dropdown Menü, in dem zwischen Move Camera and Target, Move Target und Move Camera gewählt werden kann, was dann bestimmt (oder bestimmen sollte - scheint auch nicht immer so zuverlässig zu funktionieren, wie eigentlich angedacht), welcher der beiden Punkte quasi 'fixiert' ist und welcher sich bei der Navigation via Maus oder Tatstatur bewegt.

Move Camera: das Ziel (target) bleibt fest im Raum, die Kamera bewegt sich um dieses.
Move Target: die Position der Kamera ist fixiert, das Ziel (target) bewegt sich und die Kamera folgt der Bewegung.
Move Camera and Target: beide Punkte (Kamera und Ziel) werden 'synchron' verschoben.

Aber wie gesagt, scheint nicht in jedem Fall zuverlässig zu funktionieren .. in der Regel jedoch schon. Gut möglich, dass das BS hier vielleicht auch Auswirkungen auf eventuelle Bugs hat, hielte ich allerdings wohl eher für unwahrscheinlich
Undecided ..
Apophysis 7X v.15B | Amberlight 1.2.1 | Mandelbulber 2.11-1 | Explorador FF 7.7 | fr0st 1.4 | Chaoscope 0.3.1
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#8
Absolut klasse, das wird auf jeden Fall demnächst ins Portal verlinkt. Super beschrieben, dickes Lob!
Meine Gallery bei Deviantart: http://andrea1981g.deviantart.com/gallery
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#9
Vielen Dank für das liebe Feedback. Mir ist noch aufgefallen, dass ich die Farbdistribution im Material editor geändert habe ... von Standard auf Orbit.

@maeLaen: Uih, bei Move Target, bleibt die Kamera stets auf gleichen Abstand, oder? 
Vielen Dank für die Tipps Smile
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#10
(16.07.2017, 11:59)Volker Harun schrieb: .. bei Move Target, bleibt die Kamera stets auf gleichen Abstand, oder? 
Könnte man so sagen.

Genauer wäre, dass das Target (vielleicht besser als 'Kamera-Blick-Ziel' oder so bezeichnet), beim Bewegen immer auf gleicher Distanz zur Kamera bleibt. Sprich: gewissermaßen um diese 'rotiert'. (Die Distanz zwischen Camera und Target kann ja im entsprechenden Feld festgelegt werden.) Somit verhält sich diese Art von Rotation wohl noch am ehesten, wie man es von anderen Kameras kennen mag.

Der Abstand zwischen Kamera und Ziel ist erstmal allerdings ohnehin etwas weniger von Bedeutung, weil das Ziel (Target) ja eeeigentlich lediglich der Punkt ist, auf den die Kamera immer ausgerichtet bleibt (das 'Zentrum des Bildes', wenn man so will). Da ist die 'räumliche Tiefe' (Camera-Target-Distanz) erstmal nicht so von Belang. (Hat ja bspw. auch keinerlei Einfuss auf DoF oder solche Sachen.) Allerdings lässt sich die Ausrichtung der Kamera natürlich ein bisschen besser 'feintunen', wenn das Blick-Ziel weiter entfernt ist und dieses bewegt wird, da die Schritte (bspw bei Rotation) mit zunehmender Entfernung empfunden kleiner werden.

Ist halt etwas ungewohnt, wenn man vielleicht bisher aus anderen Programmen Kameras gewöhnt ist, die lediglich um ihre eigenen Achsen rotieren und ansonsten frei im Weltkoordinatensystem positioniert werden. Aber diese 'Zwei-Punkt-Ausrichtung' hat auch ein paar echte Vorteile.

Kleines Beispiel: man hat einen schönen Ausschnitt im Blick, würde aber vielleicht gern den Blickwinkel auf diesen Ausschnitt ein paar Grad nach links oder rechts, oben oder unten verschieben .. kann bei 'gewöhnlichen' Kameras schon wieder fisselig werden, wenn das Programm selbst keine 'Ausrichten auf..' Option mitbringt. Und selbst dann müsste an der Stelle ein Objekt (und sei es nur ein 'Empty' oder so) erstellt werden, auf das dann ausgerichtet werden kann. Im hiesigen Fall übernimmt Target diesen Job, wird an der Stelle platziert, die im Zentrum des Bildes bleiben soll und dann kann via 'Move Kamera' ganz entspannt rumprobiert, -experimetiert oder -gesucht  werden, ohne 'den Blick auf's Wesentliche' zu verlieren.


PS*

(16.07.2017, 11:59)Volker Harun schrieb: Mir ist noch aufgefallen, dass ich die Farbdistribution im Material editor geändert habe ... von Standard auf Orbit.
Ja, ist mir auch aufgefallen, nachdem ich mir die Params unter den Nagel gerissen und im Mandelbulber mal ein bisschen genauer unter die Lupe genommen habe. Shy .. hat währenddessen btw. ein paar mal richtig 'klick' im Oberstübchen gemacht. Smile .. hilft schon sehr, also nochmals: DANKEschön!
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#11
Ja, es ist ungewohnt Smile Je mehr ich herumprobiere, um so mehr verirre ich mich Big Grin
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#12
Ach naja, die coolsten Sachen findet man doch ohnehin eher in weniger offensichtlichen, versteckten oder versehentlich-hinein-gestolperten Ecken. Smile
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#13
Wenn die Sonne aufgeht, in Volker's (in Beitrag #4 diesen Threads gepostete) modrige Grotte scheint und sich der Dunst durch 'ne steife Brise ein bisschen verflüchtigt hat, kommt ja schon etwas ziiiemlich Ledriges zum Vorschein. Wer dort hinain fällt, wird wohl seines Lebens nicht mehr froh. Wink

   

'Ledrig' sollte eigentlich eher 'glibbrig' sein, aber mir ist schon mehrfach aufgefallen, dass dies im Mandelbulber nicht allzu gut zu funzen scheint. Ob's nun lediglich am hier verwendeten Glanzlicht-Modell im Material, dem Anti-Aliasing, das die Highlights womöglich ein bisschen (zu sehr) breitmatscht oder auch beidem in Kombination liegt .. keine Ahnung .. wirklich glibbrig/schleimig wirkt's eigentlich nie. Undecided

Hab' hier nur mal ein bisschen mit Mr.Harun's Param-File gespielt und an verschiedenen Einstellungen geschraubt und rumprobiert. (Endlich mal 'ne gescheite Geometrie, mit der das 'Rumprobieren' auch Spaß macht Smile ..)
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#14
Hallo zusammen ;D

So nun hab ich es endlich auch geschafft das Programm unter Linux zum laufen zu bringen ;D Als ich das Programm startete, hab ich sehr verwundert geschaut, denn es war auf deutsch ;D

Daher heisst die Amazing Box, nur Mandelbox ;D Und einige andere Dinge muss ich erstmal richtig nachschaun, sowie auch das Reset view heisst bei mir Ansichten zurückstellen oder so ;D Was ich aber sehr mag, das man eine Rendering in die Que als in die Warteschlange schicken kann, hab nämlich mal was anderes ausgesucht von den Formeln und nun rendert hier ein Bild über 37 min. vor sich hin *gg Bin gespannt was draus wird ;D

Nichts destotrotz hat mir das Tutorial von dem Volker hier sehr geholfen, was ich noch sehr intressant finde, ist das mit den Objekts ;D
Tschöö

Gerriet | PinguinsReisen.de
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